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BeitragVerfasst: Mi 3. Aug 2016, 23:52 
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Newbee
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Hallo liebe Community,

ich habe eine Frage an die Techniker unter euch, ich hoffe ich bin hier an der richtigen Adresse :smile:

Ausgangssituation:
Wir leben in einer Kleinstädtischen Umgebung (nicht ländlich) in einem Neubaugebiet in einer Doppelhaushälfte. Das Haus wurde so rund um die 2000er-Wende gebaut. Vom DSL her gibt es maximal DSL16000, von denen wir bei der Telekom bisher nur DSL3000 bekommen obwohl wir 35€ für (theoretisch) DSL16000 und Telefon zahlen, da wir wohl in einem älteren Tarif stecken und sich die Telekom seit der Erneuerung der Leitungen nicht bemüht hat, die Bandbreite zu verändern (was theoretisch möglich wäre, da Nachbarn bis zu 16000 real bekommen).

Daher haben wir zwei Möglichkeiten:
1. Neuen Tarif Magenta Zuhause S mit DSL16000 und hoffen, dass mit der Tarifänderung die Telekom die Leitung entsprechend umstellt
2. Der Wechsel zu kabelbasiertem Internet, was viel mehr Speed (DSL60000+) mit sich bringen würde und zudem sehr viel günstiger für uns wäre. Laut Unitymedia (Online-Check) wäre unser Grundstück auch bereit dafür, da wir einen Kabelanschluss haben.

Problem:
Der Gedanke mit dem Wechsel zu Kabel war schon vor ein paar Jahren Thema, meine Mutter wollte dies jedoch nicht (damals bei Kabel Deutschland angefragt), da es laut dem Techniker angeblich Bohrungen im Haus geben müsste, um Kabel an den Wänden vom Keller ins Wohnzimmer zu verlegen. Das wäre natürlich Chaos und ist unerwünscht. Dabei kommen mir ein paar grundlegende Fragen auf:

1. Wir haben zwei funktionstüchtige Kabelanschlüsse (im Wohnzimmer und dritten Stock), da wir Fernsehen über das Kabelfernsehen empfangen haben und konnten: Woher kämen also die notwendigen Bauarbeiten? Ich stelle es mir unwahrscheinlich vor, dass unsere Kabelleitungen zu alt oder ungenügend wären, da das Haus ja relativ neu ist. Ich will nicht das technische Know-How des Technikers anzweifeln, würde aber gerne verstehen, warum es hieran scheitert (da es meiner Mutter natürlich egal ist, wie schnell das Internet hier ist und ich mich dafür mit DSL3000 herumschlagen muss... :lovingeyes: ) und das das KO-Kriterium (leider) für Kabelinternet ist.
Ich bin selbst nicht auf den Kopf gefallen und technisch relativ jung und fit und verstehe daher nicht, warum man das Kabel austauschen müsste oder etwas neu verlegen müsste. Die Dose hat nur zwei Anschlüsse (Radio, TV) und eine Art geschlossene Ausstanzung für Data. Kann man hier nicht einfach die Dose wechseln? Ich vermute, dahinter müsste ja ein COAXIAL-Kabel liegen, dass alles notwendige an die Dose überträgt? Oder hat es etwas mit der Umstellung von Analog zu Digital zu tun (wir haben stets auf einem älteren Fernseher fern gesehen, nicht HDTV oder so etwas)? Es wäre okay, wenn man die Buchse austauschen müsste und da an der Leitung etwas ändern würde, aber meine Mutter will natürlich nicht, dass die Wände im halben Haus unten aufgerissen werden.

2. Wie teuer wären solche Bauarbeiten bei Unitymedia wenn wir - wie gesagt im Keller - einen Anschluss bereits auf dem Grundstück liegen haben und man diese "Verlegung" bis zur Dose im Wohnzimmer vornehmen müsste? Würde dies Unitymedia übernehmen, da es innerhalb des Hauses ist?

3. Zudem hatte meine Mutter die Befürchtung, dass die Techniker die Bohrungen vornehmen und das Kabel verlegen, die aufgerissene Wand aber einfach offen lassen. Wird das ganze wieder sauber verschlossen, wenn es z. B. Bohrungen im Beton oder an der Tapete gibt?

Ich freue mich gern über Auskunft, da ich eine mögliche Rettung zu schnellerem Internet anstoßen und meiner Mutter die Angst vor Kabelinternet wegnehmen will.

Vielen Dank und beste Grüße,
Iron Manu :zwinker:


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BeitragVerfasst: Do 4. Aug 2016, 04:21 
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ironmanu hat geschrieben:
Wir haben zwei funktionstüchtige Kabelanschlüsse (im Wohnzimmer und dritten Stock), da wir Fernsehen über das Kabelfernsehen empfangen haben und konnten: Woher kämen also die notwendigen Bauarbeiten?

Kann ich von hier aus auch nicht nachvollziehen.

ironmanu hat geschrieben:
Ich stelle es mir unwahrscheinlich vor, dass unsere Kabelleitungen zu alt oder ungenügend wären, da das Haus ja relativ neu ist.

Dann solltet ihr bei Installation nach DIN enstprechende Leerrohre haben und könnte ggf. die Leitungen tauschen.

ironmanu hat geschrieben:
Ich bin selbst nicht auf den Kopf gefallen und technisch relativ jung und fit und verstehe daher nicht, warum man das Kabel austauschen müsste oder etwas neu verlegen müsste.

Früher hat man das zu Postzeiten und auch danach nicht so genau genommen, man wollte ja Anschlüsse verkaufen. Da wurde vieles angeklemmt was gar nicht den Richtlinien entsprach.

ironmanu hat geschrieben:
Die Dose hat nur zwei Anschlüsse (Radio, TV) und eine Art geschlossene Ausstanzung für Data. Kann man hier nicht einfach die Dose wechseln?

Ich würde einfach mal nachsehen ob es wie schon angesprochen ein Rohr gibt.

ironmanu hat geschrieben:
aber meine Mutter will natürlich nicht, dass die Wände im halben Haus unten aufgerissen werden.

Das macht auch kein UM beauftragter Techniker, wobei ich mittlerweile bezweifle das es sich um Fachleute handelt. Die kloppen alles auf die Wand.

Lutz


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BeitragVerfasst: Fr 5. Aug 2016, 21:48 
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ironmanu hat geschrieben:
Der Gedanke mit dem Wechsel zu Kabel war schon vor ein paar Jahren Thema, meine Mutter wollte dies jedoch nicht (damals bei Kabel Deutschland angefragt), da es laut dem Techniker angeblich Bohrungen im Haus geben müsste, um Kabel an den Wänden vom Keller ins Wohnzimmer zu verlegen.


Was genau sollte da verlegt werden?

Zitat:
Wir haben zwei funktionstüchtige Kabelanschlüsse (im Wohnzimmer und dritten Stock), da wir Fernsehen über das Kabelfernsehen empfangen haben und konnten: Woher kämen also die notwendigen Bauarbeiten? Ich stelle es mir unwahrscheinlich vor, dass unsere Kabelleitungen zu alt oder ungenügend wären, da das Haus ja relativ neu ist. Ich will nicht das technische Know-How des Technikers anzweifeln, würde aber gerne verstehen, warum es hieran scheitert (da es meiner Mutter natürlich egal ist, wie schnell das Internet hier ist und ich mich dafür mit DSL3000 herumschlagen muss... :lovingeyes: ) und das das KO-Kriterium (leider) für Kabelinternet ist.


Wie ist euer Hausnetz ab dem Übergabepunkt aufgebaut?

Zitat:
ch bin selbst nicht auf den Kopf gefallen und technisch relativ jung und fit und verstehe daher nicht, warum man das Kabel austauschen müsste oder etwas neu verlegen müsste.


Das kann ich, ohne die genauen Gründe des Technikers zu kennen, auch nicht nachvollziehen. Die Kabel müssen mindestens 75 dB Schirmungsmaß haben. Das ist praktisch nur bei mindestens doppelt geschirmten Koaxialleitungen der Fall. Bis vor ein paar Jahren haben die Kabelnetzbetreiber eine Sternstruktur gefordert. Das ist aber längst vom Tisch. Vieleicht war das der Grund für die beabsichtigte Neuverlegung.

Zitat:
Die Dose hat nur zwei Anschlüsse (Radio, TV) und eine Art geschlossene Ausstanzung für Data. Kann man hier nicht einfach die Dose wechseln?


Nein, so einfach ist es nicht. Es muss erst mal ein multimediales, rückwegfähiges Hausnetz errichtet werden. Das schließt zwar die Dosen mit ein, diese sind aber das allerkleinste Problem.

Zitat:
Ich vermute, dahinter müsste ja ein COAXIAL-Kabel liegen, dass alles notwendige an die Dose überträgt?


Und genau dieses Kabel kommt von irgendwoher und das entsprechende Netz hat eine Aufbau im Haus, den es zu ergründen gilt.

Zitat:
Oder hat es etwas mit der Umstellung von Analog zu Digital zu tun (wir haben stets auf einem älteren Fernseher fern gesehen, nicht HDTV oder so etwas)?


Nein, damit hat es überhaupt nichts zu tun. Eine solche Umstellung gibt es auch gar nicht. Es werden nur die analogen Programme mit der Zeit verschwinden. Ob analog oder digital hängt von den angeschlossenen Empfangsgeräten ab.

Zitat:
Es wäre okay, wenn man die Buchse austauschen müsste und da an der Leitung etwas ändern würde, aber meine Mutter will natürlich nicht, dass die Wände im halben Haus unten aufgerissen werden.


Also ich habe schon genügend Häuser komplett installiert, auch mit mehreren Wohnungen und vielen Etagen und mußßte dafür keine Wände aufreisen. Wenn der Kunde so etwas möchte, muss er das selbst machen. Ein paar Bohrungen sind allerdings notwendig, für den Rest gibt es Kabelkanäle. Ich bin mir aber noch nicht mal sicher, ob bei euch wirklich neu verlegt werden muss. Was sind für Leitungen in Verwendung?

Zitat:
Wie teuer wären solche Bauarbeiten bei Unitymedia wenn wir - wie gesagt im Keller - einen Anschluss bereits auf dem Grundstück liegen haben und man diese "Verlegung" bis zur Dose im Wohnzimmer vornehmen müsste? Würde dies Unitymedia übernehmen, da es innerhalb des Hauses ist?


Erst mal eine Grundsatzfrage? Wiso ging es anfangs um Kabel Deutschland und jetzt um Unitymedia? Aber egal, die Installation ist kostenfrei.

Zitat:
Zudem hatte meine Mutter die Befürchtung, dass die Techniker die Bohrungen vornehmen und das Kabel verlegen, die aufgerissene Wand aber einfach offen lassen. Wird das ganze wieder sauber verschlossen, wenn es z. B. Bohrungen im Beton oder an der Tapete gibt?


Bohrungen sollten verschlossen werden.
Was fast wichtiger als die Leitungen ist, wäre der Standort des Übergabepunktes, der geplante Installationsort des Breitbandverteilers und der notwendige Anschluss des BVT an das Stromnetz und den Schutzpotentialausgleich.

MfG


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BeitragVerfasst: Di 9. Aug 2016, 22:08 
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Newbee
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Guten Abend,

vielen Dank für die bisherigen Antworten.

Zitat:
Was genau sollte da verlegt werden?

Meine Mutter kriegt leider auch nicht mehr gedanklich alles zusammen, aber damals ging es darum, ein Kabel durch Rillen durch das halbe Wohnzimmer an der Außenwand rundrum an der Außenwand entlang zu führen anstatt durch die bisherigen vorhandenen Kanäle. Um welches Kabel es sich dabei handeln sollte, weiß sie leider nicht mehr.

Zitat:
Wie ist euer Hausnetz ab dem Übergabepunkt aufgebaut?

Unsere Doppelhaushälfte hat zwei sichere Fernsehdosen, eine im EG und eine im zweiten Obergeschoss, beide sind problemlos funktional (Fernsehempfang ab beiden Fernsehdosen).
Diese sehen so aus:
Bild

Zudem eine weitere im EG hinter der Couch, welche wie die anderen aussieht aber unbenutzt ist. In dem zweiten Stock gibt es in unsrem Arbeits- und Kinderzimmer nochmals in jedem Zimmer jeweils eine "leere" Dose mit einer einfachen weißen Abdeckung, zu diesen man vermutlich auch einen Fernseh- oder LAN-Anschluss führen könnte (?). Im zweiten OG gibt es nochmals solch eine an der äußeren Hauswandseite.

Die Übergangsstelle im Keller sieht so aus:
Bild

Zu einem Übergabepunkt oder Verstärker oder sonst was kann ich hier leider nicht sagen, kann man auf dem Bild etwas dazu erkennen?

Zitat:
Das kann ich, ohne die genauen Gründe des Technikers zu kennen, auch nicht nachvollziehen.

Das ist auch mein Problem, was das ganze behindert. *regen* Unser Haus ist wie gesagt 1999 gebaut, also sollte wohl nicht Vorkriegszeiten-rückständig sein?

Zitat:
Und genau dieses Kabel kommt von irgendwoher und das entsprechende Netz hat eine Aufbau im Haus, den es zu ergründen gilt.

Kann man das irgendwie auf eigene Faust heraus bekommen oder muss ich einen Techniker kommen lassen? Meine Mutter meint, sie hätte keinen Bauplan, sodass ich es leider nicht sicher sagen kann, ob es sonst noch Enden gibt oder wie der Aufbau ist, auch kann ich nicht erkennen ob wir Leerrohre haben oder nicht. Meint ihr, man könnte beim Baudienstleister anfragen, um diesen zu bekommen?

Zitat:
Ein paar Bohrungen sind allerdings notwendig, für den Rest gibt es Kabelkanäle.

Um was für Bohrungen handelt es sich dabei meist?

Zitat:
Wiso ging es anfangs um Kabel Deutschland und jetzt um Unitymedia? Aber egal, die Installation ist kostenfrei.

Entschuldige, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Damals, vor ein paar Jahren, als die Anmerkung des Technikers kam, haben wir bei Kabel Deutschland angefragt. Heute würde ich bei Unitymedia anfragen, daher die Nachfrage hier, aber das Problem mit dem Kabelanschluss sollte sich bei beiden Anbietern ja nicht unterscheiden.

Zitat:
Bohrungen sollten verschlossen werden.

Wie teuer und aufwendig wäre das denn, ohne im Wohnzimmer Bauchaos zu haben?

Problem ist, dass ich nicht verstehe, warum der Techniker damals meinte, man müsste im Wohnzimmer Rillen aufbohren und das Kabel rundrum an der äußeren Wand entlang führen, wenn die Kabel doch schon in ihren Leitungen liegen und wir Fernsehen (über Kabel, haben kein Satellit o. Ä.) empfangen können? Ich frage mich, welche Möglichkeiten ich nun habe, um zu schnellerem Internet zu kommen. Und solange ich hier nicht meine Mutter beruhigen kann, werde ich mich wohl weiterhin mit der lahmen Telekom herumschlagen müssen, obwohl Kabel wesentlich effizienter vom Speed und den Kosten wäre. Wir hätten schon damals längst gewechelst, hätten wir die Sicherheit, dass hier keine großen Verputz- und Kabellegeaktionen erfolgen. Der Techniker wollte damals mit besagter Aktion schon loslegen (Vertrag mit Kabel Deutschland und Telekom-Kündigung war alles da), bis er meiner Mutter aufgrund besagter Umbauarbeiten davon abgeraten hat und meine Mutter vom Vertrag zurück getreten ist.

Zudem ist meine Mutter hier sehr pingelig, da wir sowieso (um LAN zu nutzen) ein Kabel ins erste EG über die Treppe hängt (welches man vermutlich auch über die Rohre führen könnte?). Weitere sichtbare Kabel an den Wänden über dem Putz würden sie vermutlich in den Wahnsinn treiben. :D Die Verzweiflung ist groß. :'( Werde ich jetzt für immer auf überteuerte und langsame DSL-Angebote zurückgreifen müssen?

Hilfesuchend und danke,
Manuel


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BeitragVerfasst: Di 9. Aug 2016, 23:23 
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ironmanu hat geschrieben:
Unsere Doppelhaushälfte hat zwei sichere Fernsehdosen, eine im EG und eine im zweiten Obergeschoss, beide sind problemlos funktional (Fernsehempfang ab beiden Fernsehdosen).
Zudem eine weitere im EG hinter der Couch, welche wie die anderen aussieht aber unbenutzt ist. In dem zweiten Stock gibt es in unsrem Arbeits- und Kinderzimmer nochmals in jedem Zimmer jeweils eine "leere" Dose mit einer einfachen weißen Abdeckung, zu diesen man vermutlich auch einen Fernseh- oder LAN-Anschluss führen könnte (?). Im zweiten OG gibt es nochmals solch eine an der äußeren Hauswandseite.


Das war nicht die Frage, sondern was ist wie an dem Übergabepunkt gebaut, also ÜP > Verstärker > Verteiler/ Abzweiger > Leitungen > Dosen, wobei jeweils Typ, Verstärkung/ Dämpfung, Anzahl der Ausgänge/ Abzweige, Struktur (Baum-, Stern) usw. entscheident ist. Je genauer, umso besser kann man da Netz analysieren.

Zitat:
Zu einem Übergabepunkt oder Verstärker oder sonst was kann ich hier leider nicht sagen, kann man auf dem Bild etwas dazu erkennen?


Das Teil zwischen dem Hausanschlusskasten des Energieversorgers und dem APL der Telekom ist der Hausübergabepunkt. Mehr kann man nicht erkennen. Folgt man der Leitung, müsste man eigentlich auf den Verstärker stoßen.

Zitat:
Kann man das irgendwie auf eigene Faust heraus bekommen oder muss ich einen Techniker kommen lassen?


Man kann die Leitungen nachverfolgen. Irgendwie müssen die Dosen ja angeschlossen sein.


Zitat:
Meine Mutter meint, sie hätte keinen Bauplan, sodass ich es leider nicht sicher sagen kann, ob es sonst noch Enden gibt oder wie der Aufbau ist, auch kann ich nicht erkennen ob wir Leerrohre haben oder nicht. Meint ihr, man könnte beim Baudienstleister anfragen, um diesen zu bekommen?


In aller Regel gbt es dafür nicht. Das muss man vor Ort auskunden.

Zitat:
Entschuldige, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Damals, vor ein paar Jahren, als die Anmerkung des Technikers kam, haben wir bei Kabel Deutschland angefragt. Heute würde ich bei Unitymedia anfragen, daher die Nachfrage hier, aber das Problem mit dem Kabelanschluss sollte sich bei beiden Anbietern ja nicht unterscheiden.


Das ist absoluter Unsinn. Man kann nicht bei einer der Firmen nachfragen. Das hängt vom genauen Wohnort ab. Es gibt auch noch andere Kabelnetzbetreiber. Welche das Haus letztlich versorgt, ist bereits durch die Erschließung und das Vorhandensein der entsprechenden Kabelnetze vorgegeben. Daher kann man sich auch nur an den Kabelnetzbetreiber wenden, dessen Übergabepunkt sich im Haus befindet.

Zitat:
Problem ist, dass ich nicht verstehe, warum der Techniker damals meinte, man müsste im Wohnzimmer Rillen aufbohren und das Kabel rundrum an der äußeren Wand entlang führen, wenn die Kabel doch schon in ihren Leitungen liegen und wir Fernsehen (über Kabel, haben kein Satellit o. Ä.) empfangen können? Ich frage mich, welche Möglichkeiten ich nun habe, um zu schnellerem Internet zu kommen.


Das kann ich auch nicht nachvollziehen.

Zitat:
Der Techniker wollte damals mit besagter Aktion schon loslegen (Vertrag mit Kabel Deutschland und Telekom-Kündigung war alles da), bis er meiner Mutter aufgrund besagter Umbauarbeiten davon abgeraten hat und meine Mutter vom Vertrag zurück getreten ist.


Wenn bei euch Kabel Deutschland vorhanden ist, kann man sich nicht an Unitymedia wenden :!:
Die gibt es dann bei euch gar nicht :!:

MfG


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BeitragVerfasst: Di 9. Aug 2016, 23:33 
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Newbee
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Danke für die schnelle Antwort. :-)

Zitat:
Wenn bei euch Kabel Deutschland vorhanden ist, kann man sich nicht an Unitymedia wenden :!:
Die gibt es dann bei euch gar nicht :!:

War wieder ein Fehler meinerseits, entschuldige. Habe gerade nochmal bei meiner Mutter nachgefragt und es hat sich damals um KabelBW gehandelt, welche ja heutzutage wohl zu Unitymedia gehören. Hatte gerade im Kopf KabelBW = KabelDeutschland zusammen geworfen, was aber natürlich quatsch war. Unitymedia sagt auf ihrem Internetcheck auch, dass ein Anschluss vorhanden sei und es möglich ist.

Dann schaue ich morgen mal nach, ob ich irgendwas über die Leitungen heraus bekommen kann und melde mich dann noch einmal. :-)
Vielen Dank erstmal!

Beste Grüße,
Manuel


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BeitragVerfasst: Mi 10. Aug 2016, 02:03 
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Newbee
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Guten Abend,

also ich habe gerade nochmal nachgesehen - es ist leider nicht wirklich viel zu erkennen. Das Kabel kommt aus der Erde ins Haus, rein in das kleine Kästchen in der Mitte, von diesem in das große Kästchen links und von dort aus geradewegs nach oben in die Decke, wo es wohl irgendwo unter der Küche und dem Wohnzimmer verläuft. Da das Kabel aber in der Decke verschwindet, kann ich die Spur leider nicht weiter verfolgen.

Es macht mich verrückt, da ich es nicht verstehe und nicht weiß, wie ich am Besten weiter mit der Sache fort fahren kann. Es entzieht sich mir jeglicher Logik, dass wir Kabelanschlüsse haben, diese auch funktionieren, man diese aber nicht für Internet nutzen können sollte. Warum wollte der Techniker denn nochmal Kabel verlegen, wir benötigen doch keine neue Buchse oder müssten einen neuen Fernsehanschluss verlegen lassen, da wir ja mehrere funktionierende haben. Der Router kann auch gerne dort stehen, wo sich gerade ein Meter davor unser Fernseher befindet. Es ist absolut seltsam. Aber soweit ich weiß, schickt Unitymedia erst Techniker nach Vertragsabschluss? Meine Mutter möchte eben nicht nochmal "blind" bei der Telekom kündigen, den ganzen Aufwand haben, nur dass wieder jemand vorbei kommt und sagt, dass es nicht ohne Aufwand ginge. Da muss sich doch irgend etwas machen lassen, dass da mal jemand drüber guckt? :?
Ohne Pläne o. Ä. kann ich leider auch nicht durch die Wand sehen, und wissen, was für eine Art Kabel sich dahinter befindet.

Vielen Dank und beste Grüße,
Manuel


Zuletzt geändert von ironmanu am Mi 10. Feb 2021, 07:09, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr 12. Aug 2016, 08:35 
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ironmanu hat geschrieben:
Habe gerade nochmal bei meiner Mutter nachgefragt und es hat sich damals um KabelBW gehandelt, welche ja heutzutage wohl zu Unitymedia gehören. Hatte gerade im Kopf KabelBW = KabelDeutschland zusammen geworfen, was aber natürlich quatsch war. Unitymedia sagt auf ihrem Internetcheck auch, dass ein Anschluss vorhanden sei und es möglich ist.


Liberty Global hat die alten Firmen Unitymedia und Kabel BW gekauft, zusammengelegt und unter dem Dach von UPC (europäische Tochter von Liberty Global) mit dem Namen Unitymedia neu aufgestellt. Wenn es ehemals Kabel BW war, ist es jetzt Unitymedia. Die Verfügbarkeitsprüfung gilt für den Hausübergabepunkt, sprich dem Erdkabelanschluss.

MfG


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BeitragVerfasst: Fr 12. Aug 2016, 08:59 
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ironmanu hat geschrieben:
also ich habe gerade nochmal nachgesehen - es ist leider nicht wirklich viel zu erkennen. Das Kabel kommt aus der Erde ins Haus, rein in das kleine Kästchen in der Mitte, von diesem in das große Kästchen links und von dort aus geradewegs nach oben in die Decke, wo es wohl irgendwo unter der Küche und dem Wohnzimmer verläuft. Da das Kabel aber in der Decke verschwindet, kann ich die Spur leider nicht weiter verfolgen.


Es kann niemals sein, dass die Koaxialleitung in den Hausanschlusskasten des Energieversorgers geht.

Zitat:
Es macht mich verrückt, da ich es nicht verstehe und nicht weiß, wie ich am Besten weiter mit der Sache fort fahren kann. Es entzieht sich mir jeglicher Logik, dass wir Kabelanschlüsse haben, diese auch funktionieren, man diese aber nicht für Internet nutzen können sollte.


Wenn Fernsehen geht und die Koaxialleitungen physisch geeignet sind, was bei dem Alter eigentlich selbstverständlich sein sollte, geht auch Internet. Dem Kabel ist es vollkommen egal, ob die Bits, welche übertragen werden, Bild und Ton ergeben oder irgendwelche andere Daten sind.

Zitat:
Warum wollte der Techniker denn nochmal Kabel verlegen, wir benötigen doch keine neue Buchse oder müssten einen neuen Fernsehanschluss verlegen lassen, da wir ja mehrere funktionierende haben.


Doch, für den Internetanschluss wird eine neue Dose benötigt und es muss auch nach dem Übergabepunkt ein Breitbandverteiler mit einem rückwegfähigen Verstärker installiert und dieser in den Schutzpotentialausgleich des Hauses integriert werden.

MfG

Zitat:
Der Router kann auch gerne dort stehen, wo sich gerade ein Meter davor unser Fernseher befindet. Es ist absolut seltsam. Aber soweit ich weiß, schickt Unitymedia erst Techniker nach Vertragsabschluss?


Unitymedia schickt gar keine Techniker. Die generieren einen Installationsauftrag und der geht an einen Servicepartner, welcher diesen dann in Eigenverantwortung ausführt. Der Servicepartner macht dann einen Termin aus und schickt einen Techniker.

Zitat:
Meine Mutter möchte eben nicht nochmal "blind" bei der Telekom kündigen, den ganzen Aufwand haben, nur dass wieder jemand vorbei kommt und sagt, dass es nicht ohne Aufwand ginge. Da muss sich doch irgend etwas machen lassen, dass da mal jemand drüber guckt? :?


Ohne Aufwand geht es auf keinen Fall, aber wenn die Leitungen geeignet sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese neu verlegt werden müssen.

Zitat:
Ohne Pläne o. Ä. kann ich leider auch nicht durch die Wand sehen, und wissen, was für eine Art Kabel sich dahinter befindet.


Doch, kann man, indem man die Dosen öffnet, die Leitungen auftrennt und misst, wie diese installiert sind. Ganz nebenbei müsst ihr auch noch irgendwo einen Hausanschlussverstärker haben und ob die Leitungen mindestens doppelt geschirmt sind, kann man auch erkennen, wenn man diese an den Dosen auftrennt.

MfG


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