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BeitragVerfasst: Sa 13. Apr 2019, 01:36 
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GLS hat geschrieben:
Genau das ist das Problem: Dann teilen sich wenige finanzkräftige Sendergruppen die Frequenzen und verdrängen kleine Sender, die sich die Gebühren nicht leisten können. Dann hat man als Kunde halt den 5. Shoppingsender und stattdessen nicht Servus TV HD unverschlüsselt (bei Vdf) oder Deutschlandradio (bei UM) - nur 2 Beispiele von vielen! Die Gebühren müssen weg.

Das ist sicher richtig, inzwischen bin ich aber der Meinung, dass sich nahezu jeder Sender die Einspeisegebühren leisten kann, insbesondere bei Vodafone.
Die sind dort massiv runtergegangen, darüber hinaus bekommen die Sender von VF inzwischen sogar einen „Signalüberlassungswert“ zurückerstattet, der dem Rechnung tragen soll, dass die Zulieferung eines Programms ja auch eine Leistung für den KNB ist. Die Richtung bewegt sich also auch ohne Übernahmebedingungen schon in die entsprechende Richtung.

Aber du möchtest jetzt doch nicht ernsthaft behaupten, ServusTV (wo RedBull dahinter steht) oder das Deutschlandradio könnten sich die Gebühren nicht leisten? :18:

Zitat:
Must-Carry muss immer eingespeist werden und, wer oder was Must-Carry ist, muss eine unabhängige Behörde bestimmen. Sämtliche ÖR-Sender gehören schonmal dazu (wofür zahlt man sonst Gebühren?) und darüber hinaus ein breites Spektrum an privaten Voll- wie Spartenprogrammen. Diese hätten höhere programmliche Aufträge zu erfüllen als heute, würden dann aber kostenfrei durch die Netze geleitet werden. Das wäre ein Deal, von dem alle was hätten.

Da stimme ich dir zu, vor allem dass das eine unabhängige Behörde bestimmen sollte. Der Rundfunkstaatsvertrag darf da meines Erachtens keine Rolle spielen, da die Ersteller hier nicht unabhängig sind.

Zitat:
Weitere Sender, die die Auflagen nicht erfüllen wollen, könnten von mir aus gegen Gebühr ins Netz genommen werden, solange Platz ist. Das wäre dann die Freiheit des Kabelanbieters.

Hier bin ich aber rigoros dagegen. So eine Regelung würde kleine Spartensender und davon insbesondere neue Anbieter noch stärker benachteiligen als bisher, wenn sie als einzige Gebühren zahlen müssten, während die großen Gruppen, die viel Geld verdienen, großteils auch noch kostenlos ins Netz kommen.
Gerade kleinere Anbieter und hier neue Sender haben doch aufgrund der Gebühren die meisten Probleme, auf ne entsprechende Reichweite zu kommen. Wenn es gerecht sein sollte, müssten diese Sender also auch von Gebühren befreit werden, womit die Einspeisegebühren faktisch weg wären.

Es gibt doch sowieso schon lange den Gleichbehandlungsgrundsatz, nachdem ein Anbieter entweder von allen Free-TV-Sendern oder von keinen Einspeiseentgelte verlangen darf. Also nix mit Freiheit des Kabelanbieters.

Unabhängig davon sehe ich das größere Problem aber weiterhin beim Pay-TV, hier kann der Anbieter seine Marktmacht viel mehr ausspielen als beim Free-TV.

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BeitragVerfasst: Mo 15. Apr 2019, 19:44 
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DerSarde hat geschrieben:
Die sind dort massiv runtergegangen, darüber hinaus bekommen die Sender von VF inzwischen sogar einen „Signalüberlassungswert“ zurückerstattet, der dem Rechnung tragen soll, dass die Zulieferung eines Programms ja auch eine Leistung für den KNB ist. Die Richtung bewegt sich also auch ohne Übernahmebedingungen schon in die entsprechende Richtung.

Prima, dann kann man sich ja auf +/- 0 am Ende einigen.

Zitat:
Aber du möchtest jetzt doch nicht ernsthaft behaupten, ServusTV (wo RedBull dahinter steht) oder das Deutschlandradio könnten sich die Gebühren nicht leisten? :18:

Servus TV ist ein Sender, der viel in ein (für einen Privatsender jedenfalls) hochwertiges Programm investiert. Für die ÖR gilt das eh (muss ja laut Auftrag) und das DLR steht wie ARD und ZDF unter der Aufsicht der KEF bei den Geldern. Ich möchte nicht, dass die Sender auch nur einen einzigen Euro beim Programm kürzen müssen um irgendwelche privaten Großkonzerne zu bereichern, die ohne sie gar nicht existieren könnten. Ist doch nicht schwer zu verstehen, hm.

Zitat:
So eine Regelung würde kleine Spartensender und davon insbesondere neue Anbieter noch stärker benachteiligen als bisher, wenn sie als einzige Gebühren zahlen müssten, während die großen Gruppen, die viel Geld verdienen, großteils auch noch kostenlos ins Netz kommen.

Nein, genau andersherum habe ich das gemeint. Sender, die bestimmte Programmaufträge (Vielfalt, breites Meinungsspektrum, auch kleinere Spartenprogramme, auch Information & Kultur neben Unterhaltung) erfüllen, würden kostenlos reinkommen. Solche, die nur auf einseitige und massentaugliche Programme setzen (also eher die großen Privaten, sofern sie sich nicht ändern, aber v.a. die Werbeprogramme = Shoppingsender), müssten zahlen.

Zitat:
Es gibt doch sowieso schon lange den Gleichbehandlungsgrundsatz, nachdem ein Anbieter entweder von allen Free-TV-Sendern oder von keinen Einspeiseentgelte verlangen darf. Also nix mit Freiheit des Kabelanbieters.

Gesetze kann man ändern. Oder halt ganz ohne Gebühren, da habe ich nix dagegen. Ich wollte halt eine Lösung finden, die für alle akzeptabel sein kann.

Zitat:
Unabhängig davon sehe ich das größere Problem aber weiterhin beim Pay-TV, hier kann der Anbieter seine Marktmacht viel mehr ausspielen als beim Free-TV.

Stimmt natürlich.

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BeitragVerfasst: Di 16. Apr 2019, 17:02 
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GLS hat geschrieben:
Freier Broadcast über die Modulation von DOCSIS 3.1 wäre das beste für lineares UHDTV. Das hätte den Vorteil, dass die festen Kanalgrenzen entfielen und die Ressourcen besser ausgelastet werden würden.


Nicht nur besser auslasten.
UM und Vodafone können auch an Hardware Kosten einsparen.
Die höhrere Modulation kombiniert mit ein 192 MHZ breiten Kanal. Die Zeiten wo wir ein Multi Turner Receiver bräuchten wären dann vorbei.
Ein 32 fach Tuner Router bräuchten wir auch nie wieder.

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