sorportium hat geschrieben:
Er meinte, dass vielleicht ein Kabelbruch vorliegt ??
Also will er das melden als "Installation fehlgeschlagen".
Ein Kabelbruch ist zwar teoretisch möglich, tritt aber in der Praxis so gut, wie nie auf. Tote Leitungen sind erfahrungsgemäß am anderen Ende nicht angeschlossen.
Zitat:
Ist doch eigentlich unmöglich das solange kein Kabelbruch festgestellt worden ist?
Das nicht, aber ich glaube trotzdem nicht an einen Kabelbruch.
Zitat:
Zudem meint der der Techniker, dass ich vom der Multimedia-Dose
zum Kabelmodem NICHT VERLÄNGERN darf sondern nur das beiliegende 1,5 Meter Kabel benutzen darf.
"Herr, lass Hirn regnen!"
Solch einen Unsinn von einem (ausgebildeten) Fachmann zu hören, tut regelrecht weh.
Zitat:
Dabei habe ich das bei Bekannten mit eigenen Augen gesehen, dass
die "Kabel-BW Techniker" dort SELBST ein mindestens 10 Meter langes Kabel von der Multimedia-Dose
zum Kabel-BW Modem verlegt haben. Und das funktioniert ohne Probleme....
Klar funktioniert das. Auch 20 oder 30 m würden funktionieren. Entscheidend ist die Höhe des Signalpegels. Diese muss sich in einem vorgegebenen Bereich befinden und darf weder zu hoch, noch zu niedrig sein. Nach dem Verstärker werden die Signalpegel duch die passiven Bauelemente, einschliesslich der Koaxialleitung entsprechend gedämpft. Die Pegel müssen bis zur Anschlussdose entsprechend eingehalten werden. Selbstverständlich hat die Anschlussleitung auch eine Dämpfung. Bei normaler aktueller RG 59 oder RG 6-Koaxialleitung (ca. 7 mm) ist diese aber bis etwa 50 m so hoch, dass keine Qualitätsbeeinträchtigungen zu erwarten sind, immer vorausgesetzt, dass die Pegel an der Dose stimmen. Da man da aber niemals sicher sein kann, würde ich nicht deutlich über 20 m gehen.
MfG