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BeitragVerfasst: Di 8. Mär 2016, 16:24 
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MartinDJR hat geschrieben:
Da es laut einem anderen Kommentar auch Kabelnetzprovider gibt, bei denen das Modem an den Kunden verkauft wurde (und nicht ausgeliehen), wäre es auch durchaus möglich, bei eBay ganz legal an ein Modem zu kommen.


Der Netzbetreiber kann nur seine eigenen Geräte an Hand der CMAC und S/N erkennen.

Zitat:
Laut Gesetz hat allerdings der Provider die Pflicht, zu bestimmen, ob die MAC-Adresse des Modems vom Gerätehersteller fest eingebrannt wird oder vom Kunden nach dem Kauf am Gerät eingespielt wird.


Die CMAC? Das bezweiflle ich. Da geht es doch wohl eher um richtige MAC-Adressen.

Zitat:
Stell dir vor, billige chinesische Router kommen auf den Markt, die alle dieselben MAC-Adressen haben, wie TC7200-er und FritzBox-en, die bereits in Betrieb sind. Bei chinesischen Netzwerkkarten ist das ja bereits heute der Fall. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das auch bei Kabelmodems passiert.


Dann werden solche Geräte keine Zulassunge erhalten und von keinem Kabelnetzbetreiber provisioniert werden.

Zitat:
Dann bliebe dem Provider gar nichts anderes übrig als die Variante: "Die vom Provider vorgegebene MAC-Adresse wird nachträglich vom Kunden eingestellt", um sicherzustellen, dass jede MAC-Adresse wirklich nur einmal vorkommt.


Ich glaube kaum, dass so etwas ein Kabelnetzbetreiber mitmacht. Es gibt im Ausland bereits Kabelnetze, wo freie Modems möglich, bzw. sogar gefordert werden, da werden aber auch Grundvorgaben gemacht. Die Kunden müssen dem Netzbetreiber Seriennummer, CMAC oder beides mitteilen und werden dann entsprechend provisioniert. Seriennummer und CMAC sind weltweit einmalig und werden vom Hersteller festgelegt.

Zitat:
Ein weiterer Vorteil für den Provider wäre es, dass die ganze Geschichte mit Modem-Provisionierung usw. wegfällt: Die MAC-Adresse, die "Seriennummer" und der Private-Key des Modems werden dem Kunden bei Vertragsabschluss als "Zugangsdaten" ausgehändigt und der Provider müsste sich dann nicht mehr um die Provisionierung des Modems kümmern...


Du weist, wie DOCSIS funktioniert? Der Netzbetreiber muss die Geräte provisionieren. Daran wird sich nichts ändern. Es gibt hier keine Zugangsdaten, wie bei DSL.

Zitat:
Wenn jemand nach Ende des Routerzwangs ein bei eBay gekauftes Modem anschließt, dann ist UnityMedia zunächst einmal verpflichtet, dafür zu sorgen, dass das Modem 1:1 genau so funktioniert, wie wenn dasselbe Modem als "Zwangsmodem" von UnityMedia gekommen wäre.


Wer sagt das?

Zitat:
Wenn sich UnityMedia nicht für die oben erklärten Variante "Provider gibt MAC-Adresse vor" entscheidet, werden die extrem gute Argumente dafür brauchen, wenn sie sich weigern wollen, ein Modem zu provisionieren.

Das Argument: "Das Modem ist Diebesgut und eigentlich unser Eigentum." wird bei einem Gerichtsprozess wohl keinen Bestand haben, wenn UnityMedia nicht beweisen kann, dass das Modem tatsächlich ihnen gehört. Und das wird schwer, zumal es ein Urteil gibt, dass unter bestimmten Umständen z.B. der Käufer eines gestohlenen Autos sogar Eigentümer wird und der Bestohlene kein Anspruch auf Rückgabe hat (BGH V ZR 92/12).


ich bin Techniker, kein Rechtsexperte und ich würde mal sagen: Warten wir ab. So einfach, wie der Gesetzgeber sich das vorstellt, wird es bei DOCSIS nicht funktionieren. Das ist Fakt. Was letzlich wie umgesetzt wird, sehen wir, wenn es so weit ist. Da werden sich schon Experten damit beschäftigen.

Zitat:
Solange ein Provider davon ausgehen muss, dass der Kunde das alte Modem auf den Schrott geworfen hat, wird er das Modem nicht zurückfordern - dadurch würde er seinen Ruf kaputt machen.


Doch, wird er und macht er ja auch bereits so.

Zitat:
Wenn ein Provider mitbekommt, dass das Modem verkauft worden ist, wird er wütend und fordert das Modem vom Verkäufer zurück - oder eben Schadensersatz.


Dem Netzbetreiber ist es grundsätzlich egal, ob das Gerät verkauft wurde, verschrottet oder einfach verschwunden ist. Der Kunde ist gemäß den AGB verpflichtet, das Gerät nach Vertragsende zurückzuschicken. macht er das nicht, bekommt er eine Aufforderung, verbunden mit dem Hinweis, das er eine bestimmte Gebühr zu zahlen hat, die dem Netzbetreiber den Verlust ersetzt,sollte es nicht bis zu einem angegebenem Datum zurückgesand sein. Das ist gängige Praxis, welche auch so gehandhabt wird. Das Gerät wird abgeschrieben und kann bei diesem Netzbetreiber nicht mehr provisioniert werden.

Zitat:
Und in dem Moment, in dem man versucht, das Modem provisionieren zu lassen, bekommt der Provider zwangsläufig mit, dass das Modem nicht auf dem Schrott entsorgt worden ist...


Was ihm verhältnismäßig egal ist. Für ihn ist es bereits Schrott.

MfG


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BeitragVerfasst: Di 8. Mär 2016, 19:37 
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Hemapri hat geschrieben:
Der Netzbetreiber kann nur seine eigenen Geräte an Hand der CMAC und S/N erkennen.

Die CMAC? Das bezweiflle ich. Da geht es doch wohl eher um richtige MAC-Adressen.

Mit "private Key" hatte ich wohl die CMAC gemeint.

Der Provider darf sich laut Gesetz auf den Standpunkt stellen: "Ich gebe ALLE Daten (MAC, CMAC, Seriennummer, ...) vor, so dass ich mit der Provisionierung keinen Aufwand habe".

Möglich, dass einige Provider das tun werden.

Zitat:
Dann werden solche Geräte keine Zulassunge erhalten und von keinem Kabelnetzbetreiber provisioniert werden.

Im FTEG ist ganz genau geregelt, in welchen Fällen der Provider überhaupt ein selbstgekauftes Modem verbieten darf:

  • Wenn das Gerät ein Verletzungsrisiko (z.B. Stromschlaggefahr) hat
  • Wenn das Gerät Funkstörungen verursacht (wobei Kabelfernsehen nicht als "Funk" zählt!)

In allen anderen Fällen darf der Provider das Anschließen nur dann verbieten, nachdem das Gerät Störungen im Netz verursacht hat; in diesem Fall ist der Provider dem Kunden gegenüber verpflichtet, kostenlos ein gleichwertiges Ersatzgerät zur Verfügung zu stellen und sich zusätzlich noch mit dem Budesamt rumzuschlagen, das dieses Verbot ebenfalls noch genehmigen muss.

Insbesonders wenn das chinesische Modem zuerst am Netz war und dann erst die FritzBox mit derselben MAC-Adresse angeschlossen wird, wird es sehr, sehr schwer sein zu argumentieren, dass das chinesische Modem und nicht die FritzBox schuld an der Störung ist...

Dieses Problem wird sich kein Provider auf Dauer geben wollen!

Zitat:
Du weist, wie DOCSIS funktioniert?

Ich habe mir einen Teil der Spezifikation als PDF runtergeladen und durchgelesen.

Technisch gesehen wäre es überhaupt kein Problem, wenn der Provider eine MAC-Adresse, eine Seriennummer und ein Schlüsselpaar erstellt und mit diesen Daten ein noch nicht existierendes Modem provisioniert - so, wie heute auch schon Modems provisioniert werden.

Es spricht überhaupt nichts dagegen, Modems zu bauen, die es erlauben, diese Daten (MAC-Adresse, Seriennummer, Schlüsselpaar) vom Kunden einzustellen.

Ich selbst bin als Entwickler in der Elektronik- und Softwareentwicklung im industriellen Sektor tätig und weiß, wie solche Geräte gebaut werden.

Zitat:
Wenn jemand nach Ende des Routerzwangs ein bei eBay gekauftes Modem anschließt, dann ist UnityMedia zunächst einmal verpflichtet, dafür zu sorgen, dass das Modem 1:1 genau so funktioniert, wie wenn dasselbe Modem als "Zwangsmodem" von UnityMedia gekommen wäre.

Der Gesetzgeber (siehe FTEG)

Zitat:
So einfach, wie der Gesetzgeber sich das vorstellt, wird es bei DOCSIS nicht funktionieren. Das ist Fakt.

Aus genau dem Grund sind die Kabel-Provider ja auch alle dagegen gewesen.

Meine Vermutung: Einige Provider werden es genau so machen, wie oben beschrieben - wobei die "vom Provider vorgegebene MAC-Adresse" usw. rein zufällig mit der MAC-Adresse usw. einer TC7200 übereinstimmt, die man dem Kunden freundlicherweise zur Miete anbietet...

Derjenige Provider wird dann irgend ein Labor-Modem auftreiben, bei dem man tatsächlich diese Daten einstellen kann (Kosten: 5.000 Euro/Gerät) und ein ausführliches Video drehen, wie man bei diesem Gerät die entsprechenden Daten einstellt. (Dann kann keiner vor Gericht behaupten: "Man kann diese Daten bei einem Modem aber nicht verändern".)

Im Ausland wird es übrigens wohl so gemacht, dass es einen Server gibt, auf den man auch mit einem nicht-provisionierten Modem Zugriff hat. Auf diesem Server kann dann jeder Kunde auf einer Web-Oberfläche mit Kundennummer und Passwort sein eigenes Modem provisionieren.

(So lange es keine "chinesischen Modems" mit nicht-individueller MAC-Adresse gibt, funktioniert das auch ganz gut.)

Zitat:
Dem Netzbetreiber ist es grundsätzlich egal, ob das Gerät verkauft wurde, verschrottet oder einfach verschwunden ist. Der Kunde ist gemäß den AGB verpflichtet, das Gerät nach Vertragsende zurückzuschicken.

Dies ist korrekt, jedoch musst du bedenken, dass eine Firma auch ihren guten Ruf verlieren kann.

Da kann es für die Firma dann vorteilhaft sein, das Modem nicht zurück zu verlangen, wenn es sowieso verschrottet worden wäre.


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BeitragVerfasst: Mi 9. Mär 2016, 10:07 
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Bist du eigentlich
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- ist das die "German Angst"
- machst du eine Umschulung zum Rechtsanwalt

Nenne mir einfach mal einen sinnvollen technischen Grund, warum UM das Rad unter Zeitdruck neu erfinden soll.
Bei deinen Theorien wäre es auch nett, wenn du "Roß und Reiter" nennst.
(z.B. deine Theorie mit den chinesischen Modems und der daraus resultierenden Lieferung eines Gerätes durch UM)


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BeitragVerfasst: Mi 9. Mär 2016, 13:49 
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Hier wird in vernünftigem Ton diskutiert und persönliche Angriffe auf andere Members werden in keinem Fall geduldet

nochmals ähnliche Bemerkungen führen zu "Schreiburlaub" zum nachdenken

Thomas

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BeitragVerfasst: Mi 9. Mär 2016, 14:20 
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BeitragVerfasst: Mi 9. Mär 2016, 19:50 
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Wie gesagt, warten wir ab, was passieren wird. Da machen sich andere den Kopf, die mehr Geld verdienen. So ungezwungen und frei, wie sich das manch einer wünscht, wird es sicher nicht werden, sonst ist das Chaos perfekt. Wir werden sehen ...

MfG


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BeitragVerfasst: Mi 9. Mär 2016, 22:25 
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HausHelene hat geschrieben:
Bist du eigentlich ein professioneller Miesmacher

Ich schreibe nur, was alles sein könnte.

Die Kabelprovider haben sich im Gegensatz zu anderen Providern heftigst gegen die Aufhebung des Endgerätezwangs gewehrt, da sie (die Provider) es für "technisch nicht möglich" halten, das umzusetzen!

Von den vier oder fünf Kabelprovidern in Deutschland wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens einer versuchen, sich mit allen möglichen Tricks dagegen zu wehren, dass die Leute ihre eigenen Modems anschließen.

HausHelene hat geschrieben:
Nenne mir einfach mal einen sinnvollen technischen Grund, warum UM das Rad unter Zeitdruck neu erfinden soll.

Gerade eben, um das Rad nicht neu zu erfinden:

Laut Gesetzeslage (ich habe nachgelesen) muss jeder Kunde ein neu gekauftes Modem in Zukunft selbst (also ohne Techniker und Hotline) anschließen und in Betrieb nehmen können (also provisionieren).

Bereits wenn man bei einer Hotline anrufen müsste, um das Modem provisionieren zu lassen, wäre das nicht mehr 100% gesetzeskonform. Insbesonders dann nicht, wenn die Hotline nicht 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche besetzt ist.

Selbstverständlich könnte es noch irgendwelche Spinner geben, die zwei Modems haben, weil sie zum Surfen auf YouTube das Modem CT2700 haben wollen und für ihre Emails das Modem BF9650. Diese würden dann fünf mal am Abend bei der Hotline anrufen, dass die Hotline ihr Modem doch bitte umprovisioniert. Auch das müsste der Provider laut Gesetz dann tun!

Sollten tatsächlich irgendwann einmal Modems mit nicht-einmaligen MAC-Adressen auf dem Markt sein, wird die Sache nicht einfacher.

Die Provider müssten für diese Fälle also irgendwelche technischen Möglichkeiten finden - sprich: "Das Rad neu erfinden".

Solange keine Modems mit einstellbarer MAC-Adresse auf dem Markt sind (also z.B. Stand heute) bedeutet folgende Aussage:

Provider hat geschrieben:
Der Provider gibt dem Kunden die MAC-Adresse vor. Der Kunde kann diese einmal im Jahr kostenlos ändern lassen, wenn seine Wunsch-MAC-Adresse noch nicht von einem anderen Kunden verwendet wird.

... nichts anderes als:

Richtiges Deutsch hat geschrieben:
Wer mehr als einmal im Jahr ein neues Modem provisionieren lassen will, muss extra zahlen. Für den Fall, dass tatsächlich Modems mit nicht-individueller MAC-Adresse auf den Markt kommen sollten, können wir die nicht provisionieren.

... mit dem Unterschied, dass die zweite Aussage wohl eine Abmahnung der Konkurrenz nach sich ziehen würde.

Und ja: Der Provider könnte auf diese Art und Weise auch bereits für die erste Provisionierung Geld verlangen...


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BeitragVerfasst: Do 10. Mär 2016, 10:38 
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MartinDJR hat geschrieben:
Bereits wenn man bei einer Hotline anrufen müsste, um das Modem provisionieren zu lassen, wäre das nicht mehr 100% gesetzeskonform. Insbesonders dann nicht, wenn die Hotline nicht 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche besetzt ist.


Dann ist das Gesetz so nicht umsetzbar. Der Netzbetreiber benötigt die CMAC, um das Modem überhaupt provisionieren zu können. Es könnte sonst nicht mit dem Kunden in Verbindung gebracht werden. Zugangsdaten, wie bei DSL gibt es bei DOCSIS nicht. Daher ist das Gesetz schon in dieser Richtung nicht umsetzbar.
Wie und was mal später gehandhabt wird, ist eine ganz andere Sache. So wäre es z.B. möglich, dass der Kunde mit seiner Auftragsbestätigung Zugang zu einem Onlineportal erhält und dort die Moddemdaten eingeben kann.

MfG


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BeitragVerfasst: Do 10. Mär 2016, 20:07 
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Hemapri hat geschrieben:
Dann ist das Gesetz so nicht umsetzbar. Der Netzbetreiber benötigt die CMAC, um das Modem überhaupt provisionieren zu können.

Wenn es wirklich nicht umsetzbar wäre, werden DSL-Provider darauf drängen, dass die Kabel-Provider es umsetzen müssen bzw. ihnen per Gericht verbieten lassen, es nicht umzusetzen.

Dann bleibt nichts anderes übrig, als ab August keine Neukunden mehr zu nehmen. (Denn für Bestandskunden gilt der Routerzwang ja nach wie vor.)

So werden die DSL-Anbieter die lästige Konkurrenz aus dem Kabel-Bereich los...

Hemapri hat geschrieben:
So wäre es z.B. möglich, dass der Kunde mit seiner Auftragsbestätigung Zugang zu einem Onlineportal erhält und dort die Moddemdaten eingeben kann.

In anderen Ländern wird das so gemacht; und nach der neuen Gesetzeslage wäre das auch zulässig.

Ist natürlich nur die Frage, wie lange die deutschen Provider brauchen werden, dieses Onlineportal einzurichten. Bis zum Ende des Routerzwangs sind nur noch 5 Monate und das ist schon ziemlich knapp...

Hemapri hat geschrieben:
Der Netzbetreiber benötigt die CMAC, um das Modem überhaupt provisionieren zu können. Es könnte sonst nicht mit dem Kunden in Verbindung gebracht werden.

Und da setzt mein Gedankengang an: Warum sollte man keine Modems mit einstellbaren Werten (MAC, CA und S/N) bauen?

Der Provider könnte dem Kunden die MAC-Adresse, das Zertifikat (CMAC) und die Seriennummer bei Vertragsabschluss als "Zugangsdaten" auf Papier aushändigen und sich weigern, andere Modems zu provisionieren.

Laut Gesetz wäre das zulässig, wenn die Modemhersteller in der Lage wären, mit den "Zugangsdaten" ein entsprechendes Modem zu bauen. Ob die Hersteller sich darauf einlassen, spielt dabei keine Rolle.

Provider, die keinen Stress mit kundeneigenen Modems haben wollen, werden es genau so machen und einfach die Daten vom Zwangsmodem als "Zugangsdaten" verwenden.

Auf der anderen Seite wäre so etwas aber schlecht für's Image des Providers, weswegen die Provider so etwas wahrscheinlich doch nur so lange durchziehen würden, bis eine technische Lösung für das Provisionieren gefunden ist.


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BeitragVerfasst: Do 10. Mär 2016, 20:39 
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Es geht ja auch nicht um das Modem - Es würde ausreichen wenn die Kabel TV ISPs gezwungen würden den Kunden die Wahl zu lassen zwischen ISP Modem/Router oder nur Modem vom ISP und eigenem Router - das währe schon ein Fortschritt. Mir kommt jedenfall kein UBEE / Connectbox oder sonstiger Schrott ins Haus - Entweder Fritzbox oder Modem und eigener Router - momentan bleibts bei mir bei der FB 6360 und 150 Mbit Business Tarif

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BeitragVerfasst: Di 29. Mär 2016, 15:57 
Und was machen die Kunden die z.b. ein Modem oder eine Fritzbox mit defektem Gehäuse oder einem sonstigen Defekt zurückgeben?

Werden diese auch zur Kasse gebeten?

Was wäre bzw. ist eine gute Alternative zur Fritzbox hinter einem Modem?


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BeitragVerfasst: Do 28. Jul 2016, 09:14 
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Hier nochmals was ab Montag für einen Routerwechsel nötig ist
http://www.chip.de/news/Jetzt-ist-der-R ... 50233.html


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