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BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 20:35 
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Tag zusammen,

kann man einen Speedport W920V an das KabelBW Modem anschließen, sprich wenn diese gefritzt wurde?

Wenn ja, was sollte man alles einstellen und kann es evtl. Probleme mit der Geschwindigkeit geben?

Danke


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BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 06:04 
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Hi,
Die Speedportgeräte der Telekom kannst du nicht am KabelBW Modem betreiben, da sich das interne VDSL-Modem nicht abschlaten lässt.
Bei KabelBW wird als Technik das DOCSIS verfahren angewendet und nicht VDSL.

Ist quasi ein anderer Übertragungsstandard der viel höhere Geschwindikeiten erlaubt, als VDSL.

Manuel

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BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 06:34 
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Aber warum soll ein Speedport, welcher umgewandelt wurde in eine Fritzbox nicht gehen? Sonst würde KabelBw ja auch nicht Fritzboxen verteilen


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BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 06:58 
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LordLord hat geschrieben:
Sonst würde KabelBw ja auch nicht Fritzboxen verteilen

:10:
KBW verteilt Fritzboxen mit eingebautem Kabelmodem...
Nicht bei allen Modellen kann man das integriere DSL-Modem abschalten und die können dann nicht genutzt werden.


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BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 15:29 
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Nutella hat geschrieben:
Die Speedportgeräte der Telekom kannst du nicht am KabelBW Modem betreiben, da sich das interne VDSL-Modem nicht abschlaten lässt.
Bei KabelBW wird als Technik das DOCSIS verfahren angewendet und nicht VDSL.


Selbstverständlich geht das, wenn das Speedport "gefritzt" wurde. Das war ja die Frage. wenn es mit der Original-Firmware von AVM geflasht ist, kann man den LAN1-Port zum WAN umschalten.

Zitat:
Ist quasi ein anderer Übertragungsstandard der viel höhere Geschwindikeiten erlaubt, als VDSL.


Naja, das ist auch so eine Sache. Mit der gegenwärtigen VDSL 2-Technik kann man jeweils 200 MBit/s im Downstream und auch im Upstream übertragen. DOCSIS 3 wäre im Downstream überlegen, im Upstream aber haushoch unterlegen, zumindest beim bestehenden Kabelnetz. Den Rückweg über 65 Mhz anzusiedeln, wäre vom Protokoll her zwar möglich, in der Realität aber nicht.

MfG


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BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 15:36 
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LordLord hat geschrieben:
Aber warum soll ein Speedport, welcher umgewandelt wurde in eine Fritzbox nicht gehen? Sonst würde KabelBw ja auch nicht Fritzboxen verteilen


Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Man kann eine Fritz!Box mit integriertem DSL-Modem an einem Kabelmodem betreiben, wenn man einen WAN-Port hat. Die aktuellen Firmwareversionen der DSL-Fritz!-Boxen ermöglichen das, indem man den LAN- oder LAN1-Port (bei integriertem Switch) zum WAM umwandelt. Das interne DSL-Modem wird dabei umgangen.
Bei der Fritz!Box 6360 und 6320 ist aber statt des DSL-Modems, bereits ein DOCSIS_3.0-Kabelmodem integriert. Die 6360 wird gegenwärtig von KBW genutzt.

MfG


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BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 15:36 
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kannst du die upstream kanäle denn nicht auf dvb-c2 modulieren?

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BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 15:42 
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andy hat geschrieben:
kannst du die upstream kanäle denn nicht auf dvb-c2 modulieren?


:?: Was hat DOCSIS mit DVB zu tun? Nein, das geht selbstverständlich nicht. Für den Rückweg muss ein Frequenzbereich aus dem Spektrum entnommen werden, über den das Kabelmodem zum CMTS senden kann. Das ist auf grund der Frequenzbandaufteilung nur im Bereich zwischen 5 und 65 Mhz möglich. DOCSIS selbst wäre die Frequenz egal, es ist aber leider nicht möglich.

MfG


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BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 12:33 
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Es müsste ja auch das komplette Kabelnetz (also von Verstärker im Haus über alle Verstärker/Verteiler/CMTS etc.) umgebaut werden.
Derzeit sind die Geräte ja nur in dem definierten Frequenzbereich zwischen 5 und 65 MHz Rückkanalfähig.
Definiert man ein weiteres Frequenzband irgendwo in den höheren Frequenzen, wären da schon mal gerne Investitionen von hunderten Millionen Euro fällig.

Ich denke da gibts nur zwei Möglichkeiten:
Entweder man setzt bei den Kabelnetzbetreibern einen Standard und baut das Netz eben komplett um, dazu gehören aber ja auch noch die Hardwarehersteller ins Boot, die neue Komponenten entwickeln müssten und und und...
Oder man setzt das Geld lieber dafür ein, gleich den Glasfaserausbau voranzutreiben, das wird wohl gescheiter sein.


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BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 13:00 
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die frage ist halt:
wieviele mbit würden wir bekommen, wenn wir den bereich von 5-65 mhz NUR für den upstream nutzen würden

bzw wieviel kann man nutzen ohne mit problem kämpfen zu müssen

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BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 15:36 
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Silverio hat geschrieben:
Boot, die neue Komponenten entwickeln müssten und und und...
Oder man setzt das Geld lieber dafür ein, gleich den Glasfaserausbau voranzutreiben, das wird wohl gescheiter sein.


Genau dafür hat sich Kabel BW bereits entschieden. An der Frequenzaufteilung im BK-Spektrum wird nichts mehr geändert. Das wäre praktische Utopie. Nicht ein einziger heute existierender Verstärker würde dafür funktionieren, weder in der Netzebene 3, noch in irgendeinem Hausnetz, kein Rückkanal-Sperrfilter, keine einzige Multimediadose. Man müßte ein altes BK-Netz parallel neu aufbauen. Was würde das rechtfertigen, wo man bei dem Aufwand gleich ein modernes Netz errichten könnte? DOCSIS bleibt im Rückweg bis 65 MHz beschränkt. Das kann man als sicher annehmen.

MfG


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BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 15:51 
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andy hat geschrieben:
wieviele mbit würden wir bekommen, wenn wir den bereich von 5-65 mhz NUR für den upstream nutzen würden


:?: Der Bereich bis 65 MHz wird schon immer nur für den Upstream genutzt. Theoretische Betrachtungen, wieviel man hier erreichen könnte, bringen einen nicht weit, weil das physikalische Verhalten des vorhandenen Koaxialkabels keine theoretisch mögliche Ausnutzung zulässt. Würde man EuroDOCSIS 3 als Grundlage nehmen, so würden bei 4 Kanälen maximal 122,88 MBit/s erreicht werden, bei 8 Kanälen das doppelte. Gegenwärtig wird im Rückweg aber nur EuroDOCSIS 1 genutz, also keine Kanalbündelung und auch nur eine sehr geringe Modulation. Die Begründung dafür ist, das man wegen der geringen Sendeleistung der Kabelmodems auf Nummer Sicher geht. Dahingehend kann sich künftig schon was tun, ebenfalls, was die Datenkompression anbelangt. Die Grenze von 65 MHz gilt dagegen als sicher.

MfG


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